Hat Ernährung in der Schwangerschaft einen Einfluss auf die Geburt?

Wie kann ich einen positiven Einfluss auf meine Geburt nehmen? Diese Frage habe ich mir bereits in der ersten Schwangerschaft gestellt. Neben Himbeerblättertee (förderlich für weiche und elastische Geburtswege) und geburtsvorbereitender Akkupunktur ab der 36. Schwangerschaftswoche ist mir dabei eine bestimmte Form der Ernährung begegnet: Professor Dr. Louwen vom Universitätsklinikum in Frankfurt forscht in diesem Bereich und vielleicht ist auch dir der Begriff „Louwen Diät“ bereits begegnet.
Doch was steckt dahinter?

Unter Geburt sind Prostaglandine dafür verantwortlich, dass der Muttermund sich öffnet, die Synthese von Prostaglandinen wird durch Cortisol angeregt. Kindliches Cortisol wird am Ende der Schwangerschaft vermehrt ausgeschüttet – das Signal, dass das Kind „fertig“ ist. Nun ist es so, dass Cortisol und Insulin sich in ihren Regelkreisen einander bedingen: ist der Insulinspiegel in der Schwangerschaft eher hoch (also hat man einen höheren Blutzuckerspiegel), wird das Cortisol blockiert. Dies wiederum kann dazu führen, dass die Reifung am Muttermund sich verzögert.

Und jetzt? Diät halten in der Schwangerschaft? Das soll man doch gar nicht!
Genau! Doch hierbei handelt es sich auch um keine Diät im Sinne von einer Kalorienrestriktion, sondern schlicht und einfach um gesunde Ernährung: gegen Ende der Schwangerschaft sollte man auf kurzkettige Kohlenhydrate verzichten. Das sind Weißmehle, Zucker, weißer Reis, Pasta etc.
Diese können prima durch Vollkornmehle und Zuckeralternativen, die keinen großen Einfluss auf den Insulinspiegel haben, ersetzt werden.

Wer meine aktuelle Schwangerschaft mitverfolgt weiß, dass mein erster Zuckertest beim Frauenarzt etwas zu hoch ausgefallen ist – ein absoluter Wachrüttler für mich, auch obwohl ich wusste, dass ich in der Weihnachtszeit deutlich mehr genascht habe, als gewohnt. Daher beginne ich jetzt bereits in der 26. Schwangerschaftswoche auf kurzkettige Kohlenhydrat zu verzichten.
Fällt mir das immer leicht? Definitiv nicht! Aber mit guten und leckeren Alternativen muss man auch dabei nicht auf Genuss verzichten.
Auf Instagram https://www.instagram.com/vanessa_vegan_/ könnt ihr mich dabei begleiten.
Möchtest du selbst deine Ernährung optimieren? Dann melde dich sehr gerne bei mir, ich zeige dir einen einfachen und genussvollen Weg zu einer gesunden Ernährung in der Schwangerschaft – oder natürlich auch außerhalb der Schwangerschaft.

Alles Liebe,
deine Vanessa

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